Grün-braune Bewegung jubelt: Halal-Messe abgesagt

it einer kurzen aber für Muslime enttäuschenden Pressemeldung hat die Messe in Stuttgart die HALAL EXPO 2014 abgesagt. In den Mainstream-Medien fand diese Meldung kaum Beachtung, einmal die Regionalpresse ausgenommen, die unisono einen Text der Nachrichtenagentur dpa abdruckte, der identisch mit der Pressemeldung der Messeleitung war. Von Dänemark über Holland, Deutschland und Österreich gab es freilich keine Webpublikation aus der braun-grünen Koalition von Islam- und Halalgegnern, die nicht mit Genugtuung auf die negative Meldung aus Stuttgart reagierte. Besonders krass fielen dort die üblichen islamphoben Bemerkungen der Foristen aus, die nicht selten die einschlägigen Gesetze gegen Rassenhass und Volksverhetzung tangierten.

EU macht Verbraucherstudie: Kennzeichnung für Halal-Fleisch?

Die Europäische Kommission wird im kommenden Jahr eine Studie die Verbraucher in einer Studie befragen, ob künftig auf den Etiketten von Fleisch stehen muss, nach welcher Methode das Schlachttier getötet worden ist. Dies teilte jetzt Denis Simonin, Tierschutzchef bei der EU-Generaldirektion für Gesundheits- und Verbraucherschutz mit.

Schweden will in der EU rituelle Schlachtungen reduzieren

Schwedens Tierschützer wollen, dass die EU künftig religiöse Schlachtungen strenger überprüft und einheitliche Vorschriften erlässt. Bei einer Sitzung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei informierte die schwedische Delegation die EU-Kommission über ihren Wunsch zur Durchsetzung der allgemeinen Verpflichtung zur Betäubung der Tiere vor der Schlachtung.

Neuer globaler Halal-Zertifizierungsstandard in der Diskussion

Cert ID Europe, ein führendes Unternehmen für die Zertifizierung, hat sich mit der Hedschas-Gruppe zusammengeschlossen, um die Halal Authority Board (HAB) zu bilden und einen neuen weltweiten Maßstab für die Halal-Zertifizierung in der Lebensmittelindustrie anzubieten. Die Betäubung eines Schlachttieres ist in diesem Standard nicht mehr explizit untersagt.

Schächtverbot wird auch in der Schweiz zur Diskussion gestellt

In der Schweiz sind sich Juden, Muslime und Freidenker einig: die Debatte um das Halal-Fleisch in Frankreich ist nur ein populistisches Wahlkampfmanöver des um seine Wiederwahl ringenden Staatschefs Nicolas Sarkozy. Nebenbei wird in einem Artikel in der Schweizer Pendlerzeitung „20 Minuten“ aber auch Kritik am heutigen Schächtverbot in der Schweiz geübt.

Religiöser Ausschuss für Halal-Schlachtung in Frankreich gegründet

Die Große Moschee in Paris hat erklärt, in Kürze werde ein religiöser Ausschuss zur Untersuchung der Halal-Schlachtung gegründet. In erster Linie soll darüber beraten werden, ob es laut islamischer Überzeugung und islamischem Recht erlaubt ist, die Regeln der Schlachtweise zu ändern.

Regierung: Kein Verbot ritueller Schlachtung in Frankreich geplant

Fünf Millionen Muslime und 600 000 Juden sind die grössten religiösen Minderheiten in Europa. Nicht alle essen Halal-Food oder koschere Lebensmittel, doch fast jeder Muslim und Jude in Frankreich fühlt sich in diesen Tagen von rechtspopulistischen Politikern attackiert und verächtlich gemacht. Ministerpräsident Francois Fillon will jetzt die Wogen glätten.

Sarkozy: Frankreich wichtigstes Problem ist Halal-Fleisch

Auch deutschsprachige Zeitungen überschlagen sich mit Meldungen aus dem Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich. Es ist unglaublich aber wahr, der Freund von Angela Merkel hat auf der rechten Seite der französischen Politik die rote Linie überschritten und wirbt unverhohlen mit rassistischen Propagandasprüchen. Frankreich wichtigstes Problem ist laut Präsident das Halal-Fleisch.

Auch Tiefkühlkost muss für die Muslime halal sein

Auch Tiefkühlkost muss für die Muslime halal sein. Das Branchenmagazin „tk-report („Die ganze Welt der Tiefkühl-Frische“) befasst sich in seiner ersten Ausgabe des Jahres 2012 ausführlich mit Halal-Food. Die in Obernburg am Main herausgegebene Fachzeitschrift lässt dabei den Chef des Islamischen Informations- und Dokumentationszentrums (IIDZ), Günther Ahmed Ruznak aus Wien zu Wort kommen.