Halal-Food: Nicht nur der Eismann läutet an der Tür

Eine bisher beispiellose Geschäftsidee aus Leipzig soll die in Deutschland lebenden Muslime überzeugen. Die Befolgung islamischer Speise­vorschriften und moderner Lifestyle stehen sich beim Konzept von „Daily Kitchen“ nicht mehr im Weg. Dabei werden die Zutaten für eine islam­konforme Mahlzeit von einem Lieferservice kochfertig in die Wohnung gebracht.

Halal-Shampoo für Kopftuchträgerinnen

Die Hersteller von Körperpflegeprodukten haben einen versteckten Markt entdeckt: verschleiertes Haar. Konsumgüterkonzern Henkel preist sein neues „Gliss Restore & Refresh“-Shampoo als weltweit erstes Produkt an, das die Probleme aufgrund mangelnder Durchlüftung unter einem Kopftuch bekämpft – so etwa Spliss, juckende Kopfhaut und unangenehmer Geruch, berichtet das WSJ.

Gesundheitsgefahren – 70´000 to Separatorenfleisch verschwunden

70.000 Tonnen Separatorenfleisch werden in Deutschland jedes Jahr verarbeitet – doch niemand erfährt, in welchen Lebensmitteln dieses billige, mechanisch vom Knochen abgelöste Restfleisch landet. foodwatch hat heute einen Fahndungsaufruf gestartet: Unter foodwatch.de/separatorenfleisch können auch anonym Hinweise abgegeben werden, welche Anbieter Separatorenfleisch verwenden, ohne es auf der Verpackung oder Speisekarte zu kennzeichnen.

Erste Halal- und Bio-Backmischung kommt aus Schwaben

Erstmals wird auf dem europäischen Markt ein halal-zertifiziertes Brot als Backmischung angeboten. Heute ging der Online-Shop des „Bio-Backhäusle“ aus Friedrichshall bei Stuttgart in Betrieb. Das Brot wird Ende Februar auch bei der Gulfood 2014 in Dubai vorgestellt und ist für alle islamischen Länder zugelassen.

Grün-braune Bewegung jubelt: Halal-Messe abgesagt

it einer kurzen aber für Muslime enttäuschenden Pressemeldung hat die Messe in Stuttgart die HALAL EXPO 2014 abgesagt. In den Mainstream-Medien fand diese Meldung kaum Beachtung, einmal die Regionalpresse ausgenommen, die unisono einen Text der Nachrichtenagentur dpa abdruckte, der identisch mit der Pressemeldung der Messeleitung war. Von Dänemark über Holland, Deutschland und Österreich gab es freilich keine Webpublikation aus der braun-grünen Koalition von Islam- und Halalgegnern, die nicht mit Genugtuung auf die negative Meldung aus Stuttgart reagierte. Besonders krass fielen dort die üblichen islamphoben Bemerkungen der Foristen aus, die nicht selten die einschlägigen Gesetze gegen Rassenhass und Volksverhetzung tangierten.

Stuttgart´s Messe setzt jetzt auch auf die Halal-Industrie

Mit der neuen HALAL EXPO STUTTGART startet die Messe Stuttgart die erste Fachmesse für islamkonforme Produkte und Dienstleistungen im deutschsprachigen Raum. Die Premiere findet erstmals vom 25. bis 27. Mai 2014 in der Halle C2 im ICS Internationalen Congresscenter Stuttgart statt.

Beim Volksfest in Stuttgart gibt es Halal-Festwurst

Stuttgart (BZZ) – Die rechtsradikale PI zeigt sich auf Ihrer Website empört darüber, dass beim Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen von einem türkischen Stand eine Helal-(Halal) Festwurst angeboten wird. Für die Muslime ist das angesichts vieler tausend muslimischer Besucher völlig normal. Auch die meisten Besucher stören sich nicht an diesem Angebot. Das Frühlingsfest geht …

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Muslim-Funktionäre: ein deutsches Halal-Zertifikat gibt es – nutzt es endlich!

Handelt endlich statt nur zu reden, nach den besonders ekligen Fällen des Betrugs mit Fleischwaren wird dieser Ruf immer lauter und eint inzwischen seriöse Produzenten, den Handel und die Konsumenten. Eine der wichtigsten Forderungen an die Regierung ist es, endlich brauchbare und rechtlich verbindliche Zertifizierungen zu schaffen auf die sich die Konsumenten verlassen können. Es ist zu erwarten, dass das Thema vor der Bundestagswahl nicht mehr erledigt werden kann. Die üblichen Verdächtigen treffen sich inzwischen wieder einmal zu Konferenzen, fordern die Bildung von Arbeitsgruppen und geben ihre guten Absichten in Presseerklärungen bekannt. Dabei sind die Bausteine für eine nachhaltige Lösung bereits vorhanden, sie müssten nur sinnvoll kombiniert und die involvierten Partner endlich zur Kooperation überredet werden. Für manchen Verbandsfunktionär und Lobbyisten ist es jedoch einfacher, die zuständige Ministerin mit populistischen Forderungen einzudecken als konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten. Ein besonders trauriges Beispiel liefern hier die deutschen Muslime.