Maschine für Halal-Wurst produziert ihre Hülle selbst

Eine neuartige Wurstmaschine aus Oberschwaben wird in der fleischverarbeitenden Industrie und im Handwerk auch den Bio- und Halal-Markt erobern. Das System nennt sich Con-Pro-Link und hat der Firma Handtmann in Biberach die „Internationale DLG-Goldmedaille 2012“ für eine vorbildliche Innovation in der vollautomatischen Wurstherstellung eingebracht.

Warentest entlarvt auch skandalöse Zustände in der Halal-Branche

Die Nachricht ist unzweideutig und alarmierend: die Stiftung Warentest hat die Etiketten von 207 Geflügelfleischerzeugnissen überprüft: Bei etwa jeder vierten Wurst stand groß „Geflügel“, „Pute“ oder „Truthahn“ drauf, doch es war auch Fleisch vom Schwein oder Rind verarbeitet – überwiegend fast genauso viel, manchmal sogar mehr als Geflügelfleisch. Doch auch das deutsche Halal-Food und dessen Zertifizierer sind erneut in die Schusslinie geraten, allen voran die Meemken Wurstwaren und das Islamische Zentrum in Aachen. Fachautor Peter Z. Ziegler: „Folgt nach dem misslungenen Tests bei der Stiftung Warentest ein Meemken-Skandal, dann wird dieser die deutsch-türkische Halal-Szene bis auf die Grundfesten erschüttern.“

Halal-Wurst aus Slowenien enthält Schweinefleisch

Der „Blick“, die grösste Tages- und Boulevardzeitung der Schweiz, hat am Donnerstag über eine angebliche Halal-Wurst berichtet, die bislang aus Slowenien in die Schweiz importiert worden war, die jedoch das bei Muslimen strikt verbotene Schweinefleisch enthält. Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) hatte die angeblich islamkonforme Wurst in den Regalen der Schweizer Liquidationskette Radikal AG entdeckt.

Auch Philippinen steigen in Halal-Markt ein

Doha (BZZ) – Auch die Philippinen beginnen jetzt in grossem Stil in die Produktion von Halal-Food, damit werden islamkonforme Lebensmitteln bezeichnet, einzusteigen und machen dabei sogar ihren islamisch geprägten Nachbarstaat Malaysia Konkurrenz. Erstmals ist mit der „RFM Food Corporation“ ein Lebensmittelbetrieb auf den Philippinen, wo 81% Katholiken aber nur 5% Muslime wohnen, mit einem „Halal“-Zertifikat aus­gezeichnet worden und zum ersten Mal hat Katar asiatische Wurstprodukte für den Import zugelassen.