Halal-Regeln in Holland – Tierschutz als bloßes Alibi

Die Niederlande erlassen strenge Regeln für das betäubungslose Schlachten. Wie Landwirtschafts-Staatssekretär Martijn van Dam mitteilte, müssen dabei nach den Vorgaben des jüdischen und islamischen Religionsrechts künftig strenge technische Vorgaben eingehalten werden. Unter anderem sind Tiere, die beim betäubungslosen Schlachten nicht nach 40 Sekunden das Bewusstsein verloren haben, nachträglich zu betäuben. Die Praxis soll von der staatlichen Lebensmittelbehörde überwacht werden. Zudem ist ein Exportverbot vorgesehen.

Rechte geben sich tierlieb und machen Stimmung gegen Halal

München (BZZ) – Halal-Lebensmittel ist wieder aktuelles Thema. Die Rückrufaktion einer Supermarktkette in Österreich sorgt für Aufregung, Rechte geben sich tierlieb und machen Stimmung gegen Muslime. Dazu erschien ein bemerkenswert sachlicher Bericht der Süddeutschen Zeitung zu den gegenwärtig laufenden Hasskampagnen gegen den Islam, die Muslime und ihren Lifestyle. Besonders der letzte Satz des Artikels muss …

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Polen muss Verbot der Halal-Schlachtungen teuer bezahlen

Mit etwa 500 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr 2012 waren rituelle Schlachtungen nach den religiösen Speisevorschriften der Muslime und der Juden für Polen´s Fleischindustrie kein unbedeutender Faktor. Nach dem Verbot der betäubungslosen Schlachtung frohlocken zwar die Tierschützer, aber einige Schlachthöfe stehen vor der Pleite und tausende Arbeitskräfte verloren ihren Job. Inzwischen wird vermutet, dass ausländische Konkurrenten die Tierschützer dazu missbrauchten um die polnische Fleischindustrie zu schwächen. Die grossen Gewinner sind fleischverarbeitende Betriebe in Rumänien, Kroatien und Litauen.

EU macht Verbraucherstudie: Kennzeichnung für Halal-Fleisch?

Die Europäische Kommission wird im kommenden Jahr eine Studie die Verbraucher in einer Studie befragen, ob künftig auf den Etiketten von Fleisch stehen muss, nach welcher Methode das Schlachttier getötet worden ist. Dies teilte jetzt Denis Simonin, Tierschutzchef bei der EU-Generaldirektion für Gesundheits- und Verbraucherschutz mit.

Halal-Fleisch verboten: Polnisches Gericht stoppt rituelle Schlachtung

Das polnische Verfassungsgericht hat die Schlachtung von Tieren nach jüdischen und muslimischen Riten verboten. Medienberichten zufolge urteilte das Gericht am Dienstag, die Tötung ohne Betäubung sei Tierquälerei und verletze die Verfassung. Damit schert Polen aus einer EU-weiten Regelung aus, die ab 1. Januar in Kraft treten soll und Ausnahmen für rituelle Tötungen erlaubt. Weltweite Proteste von Juden und Muslimen werden jetzt erwartet.

Schweden will in der EU rituelle Schlachtungen reduzieren

Schwedens Tierschützer wollen, dass die EU künftig religiöse Schlachtungen strenger überprüft und einheitliche Vorschriften erlässt. Bei einer Sitzung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei informierte die schwedische Delegation die EU-Kommission über ihren Wunsch zur Durchsetzung der allgemeinen Verpflichtung zur Betäubung der Tiere vor der Schlachtung.

Halal essen: So identifizieren Sie Eier, Hühner und den Hühnerstall

Eier gehören seit Jahrtausenden traditionell zum christlichen Osterfest – sie symbolisieren neues Leben. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beantwortete vor dem Osterfest die wichtigsten Fragen rund ums Ei. Es lohnt sich den Artikel auszudrucken und sich die Codes für den Einkauf zu notieren, denn damit lassen sich Eier, Hühner und der Hühnerstall exakt identifizieren.

Religiöser Ausschuss für Halal-Schlachtung in Frankreich gegründet

Die Große Moschee in Paris hat erklärt, in Kürze werde ein religiöser Ausschuss zur Untersuchung der Halal-Schlachtung gegründet. In erster Linie soll darüber beraten werden, ob es laut islamischer Überzeugung und islamischem Recht erlaubt ist, die Regeln der Schlachtweise zu ändern.

Wahlkampf: Polemik um Halal-Fleisch in Frankreich

In Frankreich hat Marine Le Pen, die Präsidentschaftskandidatin des rechtsradikalen Front National, eine hitzige Debatte über Halal-Fleisch losgetreten. Sie behauptet, dass in der grössten Region des Landes ausschliesslich Halal-Fleisch verkauft werde. «Die Rinder werden nach einem religiösen Ritual geschlachtet, dessen Religion ich nicht angehöre.»