Halal-Importfleisch beschäftigt die Schweizer Politik

Deklarationspflicht und Wegfall von Zollvergünstigungen – islamfeindliche Politiker in der Schweiz können es auch entgegen dem Rat ihrer Bundesregierung nicht lassen, die heimischen Muslime zu drangsalieren. Künftig soll importiertes Halal-Fleisch als solches beschriftet werden – auf allen Verkaufsstufen. Gleichzeitig sollen zollbegünstigte Importkontingente für Muslime wegfallen.

Grossflächiger Halal-Missbrauch im Schweizer Döner-Geschäft

Aufgeschreckt durch die sieben positiv auf Schweinefleisch getesteten Döner-Buden, suchte der IZRS das Gespräch mit den wichtigsten Produzenten in der Schweiz. Das Resultat ist für die Konsumenten ernüchternd. Nachstehend der Originalbericht von der Website des Inslam,ischen zentralrates der Schweiz (IZRS).

Die Schweizer Gastronomie bietet zum Ramadan Halal-Tourismus

Die Schweizer Gastronomie hat Respekt vor dem Ramadan seiner muslimischen Gäste und bietet islamkonformen Tourismus an. Etliche Hotels bereiten Speisen inzwischen „halal“, also nach islamischen Speisevorschriften, zu. Am Zürcher Flughafen sind Hotels aufgeführt, die eine ganze Liste ramadankompatibler Dienstleistungen anbieten.

Schächtverbot wird auch in der Schweiz zur Diskussion gestellt

In der Schweiz sind sich Juden, Muslime und Freidenker einig: die Debatte um das Halal-Fleisch in Frankreich ist nur ein populistisches Wahlkampfmanöver des um seine Wiederwahl ringenden Staatschefs Nicolas Sarkozy. Nebenbei wird in einem Artikel in der Schweizer Pendlerzeitung „20 Minuten“ aber auch Kritik am heutigen Schächtverbot in der Schweiz geübt.

Auch Tiefkühlkost muss für die Muslime halal sein

Auch Tiefkühlkost muss für die Muslime halal sein. Das Branchenmagazin „tk-report („Die ganze Welt der Tiefkühl-Frische“) befasst sich in seiner ersten Ausgabe des Jahres 2012 ausführlich mit Halal-Food. Die in Obernburg am Main herausgegebene Fachzeitschrift lässt dabei den Chef des Islamischen Informations- und Dokumentationszentrums (IIDZ), Günther Ahmed Ruznak aus Wien zu Wort kommen.

Lebensmittelschwindel: Halal-Fleisch ohne Zertifikat

Immer mehr Produkte in heimischen Supermärkten werben mit dem Halal-Zeichen und wollen damit muslimische Verbraucher zum Kauf animieren. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Halal-Kennzeichnung allerdings keine Pflichtkennzeichnung nach dem Lebensmittelkenn­zeichnungsrecht und in der Folge wird von vielen Herstellern geschwindelt.

Halal made in Switzerland – Im Berner Oberland wird islamisch geschlachtet

Auf dem Brienzersee in der Zentralschweiz fahren «Halal-Cruises», ein Berner Viehhändler beliefert einen Halal-Schlachthof. Die stark wachsende, kaufkräftige muslimische Kundschaft treibt die Wirtschaft an, sich islamischen Qualitätsanforderungen anzupassen, was auch westlichen Konsumenten zugutekommen kann. Der Schweizer Bundesrat legt – wie für das Juden vorbehaltene koschere Fleisch – ein jährliches Importkontingent für Halal-Fleisch fest, derzeit 350 Tonnen Rind- und 175 Tonnen Schaffleisch. Einen anderen Weg beschreitet die Grossmetzgerei Sila in Buckten im Kanton Basellandschaft. Sie schlachtet nach islamischem Recht – tierärztlich überwacht in der Schweiz. Die Tiere werden – wie beim konventionellen Schlachten – mit Elektroschock betäubt