Proteste der Muslime: Air France streicht sein Halal-Menu

Air France hat auf allen Flügen das bisher offerierte Halal-Menu gestrichen. Zahlreiche Muslime protestieren und rufen zum Boykott der nationalen Airline auf. Welche Auswirkungen die Entscheidung auf die Flugverbindungen in islamische Länder hat ist noch unklar. In jedem Fall handelt sich Air France grossen Ärger ein.

Muslim-Funktionäre: ein deutsches Halal-Zertifikat gibt es – nutzt es endlich!

Handelt endlich statt nur zu reden, nach den besonders ekligen Fällen des Betrugs mit Fleischwaren wird dieser Ruf immer lauter und eint inzwischen seriöse Produzenten, den Handel und die Konsumenten. Eine der wichtigsten Forderungen an die Regierung ist es, endlich brauchbare und rechtlich verbindliche Zertifizierungen zu schaffen auf die sich die Konsumenten verlassen können. Es ist zu erwarten, dass das Thema vor der Bundestagswahl nicht mehr erledigt werden kann. Die üblichen Verdächtigen treffen sich inzwischen wieder einmal zu Konferenzen, fordern die Bildung von Arbeitsgruppen und geben ihre guten Absichten in Presseerklärungen bekannt. Dabei sind die Bausteine für eine nachhaltige Lösung bereits vorhanden, sie müssten nur sinnvoll kombiniert und die involvierten Partner endlich zur Kooperation überredet werden. Für manchen Verbandsfunktionär und Lobbyisten ist es jedoch einfacher, die zuständige Ministerin mit populistischen Forderungen einzudecken als konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten. Ein besonders trauriges Beispiel liefern hier die deutschen Muslime.

Zutaten tierischen Ursprungs in Lebensmitteln kennzeichnen

Vegane Gesellschaft Deutschland, Vegetarierbund Deutschland und foodwatch haben gemeinsam einen Gesetzentwurf vorgelegt, der verlangt, dass künftig Zutaten tierischen Ursprungs in Lebensmitteln gekennzeichnet werden müssen. Wer tierische Lebensmittel oder Teile davon aus ethischen, religiösen oder anderen Gründen ablehne, der soll dazu auch die Möglichkeit haben. Auch die muslimischen Verbände in Deutschland dürften diese Initiative begrüssen, denn gerade versteckte Zutaten, die aus Schweinefleisch gewonnen worden sind, verunsichern hier die Konsumenten.

In Halal-Salami für Schweden war 10% Schweinefleisch

Eine slowenische Firma lieferte angebliche Halal-Salami nach Schweden, wo ein zehnprozentiger Schweinefleisch-Anteil festgestellt wurde. Die slowenische Firma schiebt die Schuld auf einen österreichischen Betrieb. Dies berichtet jetzt die OPnlieausgabe der österreichischen Zeitung „Die Presse“.

Nach Pferd: Jetzt auch Hund und Katze auf dem Teller

Angesichts der aktuellen Ausweitung des Lebensmittelskandals auf Hunde- und Katzenfleisch bekräftigt das islamkonform arbeitende Unternehmen Mekkafood die 100prozentige Reinheit der eigenen Erzeugnisse. Das Unternehmen ist laut eigenen Angaben der weltweit einzige Hersteller, der ausschließlich Halal-Tiefkühlkost anbietet. „In Mekkafood-Produkten finden die Verbraucher garantiert nur Rindfleisch, Lamm und Geflügel“, versichert Mekkafood-Geschäftsführer Wouter van Eeuwijk.

Russland: Schweine-DNA in Halal-Fleisch entdeckt

In als „halal“ (vom Islam gestattet) gekennzeichneten Lebensmitteln eines Moskauer Fleisch-Kombinats sind Spuren von Schweine-DNA nachgewiesen worden. Dass tatsächlich Schwein zu Halal-Produkten verarbeitet wurde ist einem hochrangigen Experten für die Fleischindustrie zufolge damit jedoch nicht gesagt. „In Proben von Schinken und Würsten wurde Schweine-DNA in Spuren-Menge entdeckt“, so Boris Gutnik, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im russischen Gorbatow-Institut für Fleischindustrie im Gespräch mit der RIA Novosti zugehörigen Agentur Prime.

Verbraucher mit Schwein im Kebab betrogen

Norwegen´s Food Safety Authority, die Behörde zur Überwachung von Lebensmitteln, wird den Hersteller von Kebab-Flerisch, das als „halal“ ausgezeichnet war, zur Anzeige bringen und ein Verfahren wegen Betrugs gegen das Unternehmen einleiten. Das angeblich islamkonforme Produkt enthielt zwischen fünf und 30 % Schweinefleisch.

Grossflächiger Halal-Missbrauch im Schweizer Döner-Geschäft

Aufgeschreckt durch die sieben positiv auf Schweinefleisch getesteten Döner-Buden, suchte der IZRS das Gespräch mit den wichtigsten Produzenten in der Schweiz. Das Resultat ist für die Konsumenten ernüchternd. Nachstehend der Originalbericht von der Website des Inslam,ischen zentralrates der Schweiz (IZRS).