IIDC in Linz erhielt Akkreditierung für die Golfstaaten

Linz/Passau (BZZ) – Unternehmen in Deutschland, die Waren in die Golfstaaten exportieren möchten, können künftig zwischen zwei Zertifizierern auswählen. Die Islamic Information Documentation and Certification GmbH (IIDC) wurde nach über einjähriger Vorbereitungszeit von der für die Golfstaaten zuständigen Regierungsbehörde in Dubai akkreditiert.

Der EU kommt der Fleischskandal in Brasilien wie gerufen

Die Schlagzeilen könnten nicht krasser ausfallen: Brasilien liefert der ganzen Welt sein Gammelfleisch wird dem Leser vermeldet. Doch erstens ist die Nachricht masslos übertrieben und zweitens sollten wir hinterfragen, warum diese Neuigkeit ausgerechnet in diesen Tagen publik wird.

Halal-Importfleisch beschäftigt die Schweizer Politik

Deklarationspflicht und Wegfall von Zollvergünstigungen – islamfeindliche Politiker in der Schweiz können es auch entgegen dem Rat ihrer Bundesregierung nicht lassen, die heimischen Muslime zu drangsalieren. Künftig soll importiertes Halal-Fleisch als solches beschriftet werden – auf allen Verkaufsstufen. Gleichzeitig sollen zollbegünstigte Importkontingente für Muslime wegfallen.

Britischer Zertifizierer führt neues Halal-Label ein

Immer mehr Muslime in Grossbritannien verlangen offenbar, das Schlachttiere traditionell ohne Betäubung geschlachtet werden. Die eher liberal orientierte britische Halal Food Authority (HFA) führt jetzt ein neues Label für Fleisch ein, das von betäubungslos geschlachteten Tieren stammt.

Pariser Moschee und dessen Halal-Zertifizierer trennen sich

Schon wieder ein europaweit ausstrahlender Streit bei der Zertifizierung von Halal-Lebensmitteln. Zwischen der Moschee von Paris und seinem Partner, der Gesellschaft SFCVH, „wird der Krieg erklärt“ wie die Organisation W“Al Kanz“ schreibt. Es sieht sehr heftig aus, wie bereits öffentlich gemacht worden ist. Halal, und das große Geld, wie die Hadsch sind zwei Themen, die in der Moschee von Paris seit jeher mit äußerster Diskretion behandelt habe . Zwei Tabuthemen, bei denen stets gezögert worden ist, sie auf einem öffentlichen Platz zu behandeln. Außer bis heute.

Halal-Regeln in Holland – Tierschutz als bloßes Alibi

Die Niederlande erlassen strenge Regeln für das betäubungslose Schlachten. Wie Landwirtschafts-Staatssekretär Martijn van Dam mitteilte, müssen dabei nach den Vorgaben des jüdischen und islamischen Religionsrechts künftig strenge technische Vorgaben eingehalten werden. Unter anderem sind Tiere, die beim betäubungslosen Schlachten nicht nach 40 Sekunden das Bewusstsein verloren haben, nachträglich zu betäuben. Die Praxis soll von der staatlichen Lebensmittelbehörde überwacht werden. Zudem ist ein Exportverbot vorgesehen.