„Männerkraft“ aus Menschenhaar und Entenfedern erhielt Halal-Zertifikat

Eine Nahrungsergänzung, die aus Menschenhaaren oder Entenfedern gewonnen worden ist, wird von einem Unternehmen in Niederösterreich als islamkonform angeboten und im Internet vor allem gegen Potenzstörungen an ältere Männer verkauft. Das erforderliche Halal-Zertifikat hat die umstrittene Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) ausgestellt.

Gesundheitsgefahren – 70´000 to Separatorenfleisch verschwunden

70.000 Tonnen Separatorenfleisch werden in Deutschland jedes Jahr verarbeitet – doch niemand erfährt, in welchen Lebensmitteln dieses billige, mechanisch vom Knochen abgelöste Restfleisch landet. foodwatch hat heute einen Fahndungsaufruf gestartet: Unter foodwatch.de/separatorenfleisch können auch anonym Hinweise abgegeben werden, welche Anbieter Separatorenfleisch verwenden, ohne es auf der Verpackung oder Speisekarte zu kennzeichnen.

Foodwatch fragt: Was macht das Schwein im Saft?

Der Verein „Foodwatch“ protestiert einmal mehr gegen versteckte tierische Bestandteile in Lebensmitteln. Er unterstützt damit auch Millionen muslimischer Verbraucher in Deutschland. Diesmal publiziert „Foodwatch“ ein Video und die Verbraucher werden aufgefordert bei Verbraucherministerin Ilse Aigner zu protestieren.

Ein Milliardenmarkt und wieso es trotzdem keine Halal-Zertifizierung gibt

Im neuesten Migrationsmagazin „Migazin“ erklärt Anya Schlie, Vorstandsmitglied der deutsch-türkischen Vereinigung DTFood, die Problematik der Halal-Zertifizierung in Deutschland. Der Weltmarktanteil für Halal-Nahrungsmittel lag in 2010 bei 651 Milliarden USD. Auf Europa entfielen 67 Milliarden USD und auf Deutschland fünf Milliarden USD. Wieso die Lebensmittelindustrie trotzdem keine Halal-Zertifizierung vornimmt, wer die Leidtragenden sind und wer gefordert ist, wird von der Autorin kritisch beleuchtet.

In Deutschland leben rund 4,3 Millionen Muslime. Sie alle würden sich – wenn sie die Wahl hätten – nach den Vorgaben des Korans, also halal, ernähren. Das Problem dabei: Wie soll der muslimische Konsument wissen, was halal und somit erlaubt ist und was haram und verboten?

Lebensmittelfett nach den Richtlinien von Tora und Koran entwickelt

Speziell für die Produktion von Lebensmitteln, die nach den Vorgaben des Korans und der Tora hergestellt werden müssen, bietet die Rhenus Lub GmbH & Co KG Lebensmittelschmierstoffe an, die nach jüdischen Speisegesetzen als “koscher” und nach islamischem Recht als “halal” (= erlaubt) zertifiziert sind.

Halal-Scanner wertet Etiketten auf Lebensmitteln aus

Der Halal-Scanner ist ein innovative Anwendung für Smartphones, die Etiketten von Lebensmitteln scannt und automatisch den Halal-Status der Lebensmittel-Zusatzstoffe übermittelt, die in den Produkten enthalten sind. Dazu macht der Halal-Scanner zunächst ein Foto von dem Etikett auf einem Produkt, erkennt dann mit einer Texterkennung die vorgeschriebene Codierung und prüft diese Zusatzstoffe in der eigenen Datenbank, um festzustellen, ob diese halal oder für Muslime verboten sind.

Zutritt zum grössten Halal-Markt der Welt nur mit Prüfung

Mindestens 41 ausländische Lebensmittel Zertifizierungsstellen haben ihre Halal-Food Standards auf Vorgaben aus Indonesien ausgerichtet. Dies berichtete die indonesische Nachrichtenagentur „Antaranews“ unter Berufung auf einen hohen Beamten der MUI, dem islamischen Gelehrtenrat. Der südostasiatische Inselstaat ist mit etwa 239,9 Millionen Einwohnern die viertgrößte Nation der Welt. Es ist auch das Land mit den meisten Muslimen auf der Welt. 200 Millionen Muslimen (80% der Indonesier) stehen derzeit etwa 23 Millionen Christen gegenüber.

Halal Beauty Shop öffnet im Zentrum von Birmingham

Zum ersten Mal in Westeuropa öffnet am Montag im englischen Birmingham ein islamkonformer Beauty Shop seine Türen. Die natürliche Kosmetik ohne Chemie und Alkohol begeistert nicht nur muslimische Frauen. Die Medien in Grossbritannien sprechen von einer bahnbrechenden Neuerung. Nach dem Halal-Food komme jetzt die Halal-Kosmetik.

US-Konzern Cargill ersetzt jetzt Ingredienzien aus Schweinefett

Brüssel (BZZ) – Wer den globalen Markt mit Zutaten für die Lebensmittelproduktion beliefern will, der braucht ein gutes Gespür für Trends und Preise. Beim US-Unternehmen Cargill Texturizing Solutions, einem der weltweit führenden Anbieter von Texturizern und Emulgatoren für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie die Pharma- und Kosmetik-Märkte, will das Management den steigenden Bedürfnissen der islamischen Welt besser gerecht werden.